Im Dezember 2014 fand nach Initiative der beiden Ratsmitglieder Kirsten Zander-Wörner und Anke Vetter mit Unterstützung des Bürgermeisters und der Sozialverwaltung der Gemeinde Marienheide das erste Treffen dieses Netzwerkes statt.

Mit der Fragestellung „Flüchtlinge in Marienheide – was können wir tun?“ beschäftigen sich die Mitglieder dieses Bündnisses seitdem. Von Seiten der Verwaltung werden wir regelmäßig über den Ist-Stand, aktuelle Gesetzlage und Neuerungen informiert.

An den Treffen im Ev. Gemeindesaal Marienheide nehmen immer rund 50 Personen teil, das Netz der aktiven Unterstützer wächst stetig. Wir betrachten bei diesen Treffen laufende Projekte und besprechen die Umsetzung von neuen Ideen.

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In der Gemeinde Marienheide leben sehr viele Menschen, die nach der Flucht als Folge des 2. Weltkrieges hier eine neue Heimat gefunden haben. Auch viele sogenannte Gastarbeiter der 60er Jahre haben hier Familie gegründet und sind geblieben. Die Flüchtlinge die jetzt kommen, haben auch beschwerliche Wege hinter sich, sie haben Verwandte und Vertrautes hinter sich gelassen, voller Hoffnung auf ein friedliches Leben in Europa.

Zurzeit der Gründung des Bündnis sind rund 140 Menschen in Asylverfahren in der Gemeinde Marienheide untergebracht. Wir wollen diesen Menschen mit Respekt begegnen, ihnen die Hand reichen, wo Hilfe gewünscht ist unterstützen und sie integrieren. In der Gesellschaft werben wir für Akzeptanz und Offenheit.
Alle Bevölkerungsgruppen sind angesprochen und eingeladen hier teilzunehmen. Wir wollen das solidarische Netz im „Bündnis für Flüchtlinge in Marienheide“ weiter knüpfen.