Bündnis für Flüchtlinge in Marienheide

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Auf Einladung von Kirsten Zander-Wörner und Anke Vetter waren viele Frauen und Männer zum ersten Treffen des „Bündnis für Flüchtlinge in Marienheide“ gekommen. Bürgermeister Stefan Meisenberg und die für die Asylsuchenden Menschen zuständigen MitarbeiterInnen im Rathaus, Frau Molter, Herr Tesch und Herr Garn erläuterten den Sachstand: zurzeit leben 79 Frauen, Männer und Kinder in Asylverfahren aus 20 Ländern in der Gemeinde Marienheide. Sie kommen unter anderem aus Afghanistan, aus Eritrea, aus dem Irak oder Kongo, aus Pakistan und Syrien.

 

Viele Ideen wurden an dem Abend bereits zusammen getragen. Die anwesenden Asylbewerber äußerten den vorrangigen Wunsch, dass Sprachkurse auch vor Ort angeboten werden. An dem Abend fand sich gleich eine Gruppe von Ehrenamtlern, die dieses Angebot „Deutschunterricht“ schnell umsetzen wollen. Vertreter der kath. Kirche und der Caritas sagten hier finanzielle Unterstützung zu und auch der Unterrichtsraum ist im Mehrgenerationenhaus schon gefunden

 

Die Ergebnisse wurden von den beiden Moderatorinnen festgehalten und werden allen TeilnehmerInnen zur Verfügung gestellt.

 

Es wurde weiter der Wunsch geäußert, dass es eine zuständige Stelle geben müsse, die die angebotene Hilfe und die Nachfrage nach Unterstützung koordinieren müsse, hierzu wurden ebenfalls erste Ideen diskutiert. Am 27. Januar 2015 wird man um 19:00 Uhr im Ev. Gemeindesaal Marienheide hierüber weiter beraten. (er)