Möbel und Hausrat dringend gesucht

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Eine Reihe von Flüchtlingen, die vorläufig in der Gemeinde Marienheide untergebracht waren, haben nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Anerkennungsverfahren eine Aufenthaltserlaubnis erhalten. Damit sind sie dauerhaft vor der Bedrohung durch Krieg und Verfolgung in ihrer Heimat geschützt und können nun beginnen, sich hier bei uns eine neue Existenz aufzubauen. Das ist für alle ein Grund zur Freude, bringt aber auch Probleme mit sich. Denn nun werden die Betroffenen aus der Betreuung durch das Sozialamt entlassen. Ihr Ansprechpartner ist in Zukunft das Jobcenter. Das bedeutet: Sie müssen die von der Gemeinde gestellte Wohnung verlassen, sich selbst eine neue Bleibe suchen und einen Arbeitsplatz finden.

Bei der Wohnungssuche hat es bisher kaum Schwierigkeiten gegeben. Herzlichen Dank an alle Vermieter, die ihr Herz für geflüchtete Menschen geöffnet haben! Allerdings fehlt es den Familien und Einzelpersonen an allem, was man braucht, um die meist völlig leeren Räume einzurichten. Möbel, Küchen, Teppiche, Gardinen, Lampen und Hausrat werden dringend benötigt. Leider herrscht im Lager an der Bahnhofstraße, wo in der Vergangenheit viele Bedürftige fündig geworden sind, derzeit gähnende Leere. Deshalb wendet sich das Bündnis für Flüchtlinge mit der dringenden Bitte an alle Marienheider, Betten, Schränke, Kinderzimmermöbel und alles, was ein Haushalt sonst braucht, zu spenden. Zur Annahme von Spenden ist das Lager im ehemaligen Lidl-Gebäude (Bahnhofstraße, Eingang Schienenseitig) montags von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet. Wer größere Stücke abzugeben hat, sollte den Leiter des Lagers, Klaus Große (02264/3751 oder 0152/31732866), anrufen, damit der Transport organisiert werden kann – am besten direkt zum Spendenempfänger, ohne Umweg über das Lager.

Wichtig: Wer über einen Lieferwagen oder Lkw verfügt, der von Fall zu Fall für Möbeltransporte eingesetzt werden kann, sollte sich bitte auch dort melden, denn an Fahrern und Fahrzeugen herrscht immer wieder Mangel. Das eigentliche Möbelschleppen übernehmen selbstverständlich die Empfänger der Spenden.

Hartmut Wendscheck